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Suchbegriff: Bankwesen und Anlagevorschriften

Der indonesische Präsident Prabowo Subianto hat seinen Neffen Thomas Djiwandono für das Amt des stellvertretenden Gouverneurs der Bank Indonesia nominiert, was angesichts der von der Regierung angestrebten höheren Wirtschaftswachstumsziele Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbank aufkommen lässt. Djiwandono, stellvertretender Finanzminister und ehemaliger Geschäftsmann, wird sich einer parlamentarischen Eignungsprüfung für diese Position unterziehen und das derzeitige Vorstandsmitglied Juda Agung ersetzen.
Banken setzen zunehmend KI, maschinelles Lernen und generative KI ein, um ihre Programme zur Überwachung der Geldwäschebekämpfung zu verbessern. Dabei konzentrieren sie sich auf eine verantwortungsvolle Umsetzung durch starke Governance, Erklärbarkeit und menschliche Aufsicht, um Innovation und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in Einklang zu bringen.
Kasachstan hat eine wichtige Gesetzesänderung umgesetzt, die den Handel mit Kryptowährungen verbietet, mit Ausnahme von Vermögenswerten, die von der Nationalbank genehmigt wurden. Das neue Bankengesetz zentralisiert die Regulierung von Kryptowährungen, schreibt eine Lizenzierung für Börsen vor und zielt darauf ab, Investoren zu schützen und gleichzeitig Geldwäsche zu verhindern. Dieser Schritt ist Teil der umfassenden Bemühungen Kasachstans um eine Modernisierung des Finanzwesens, hat jedoch gemischte Reaktionen bei den Akteuren der Branche ausgelöst.
Die Luxuskaufhauskette Saks Global hat in den USA Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt, um nach der Fusion mit Neiman Marcus im Jahr 2024 ihre Schulden in Höhe von 1,75 Milliarden US-Dollar umzustrukturieren. Die Insolvenz spiegelt die allgemeinen Herausforderungen im traditionellen Einzelhandel wider, da die Verbraucher zunehmend auf Online-Shopping und Markengeschäfte umsteigen. Dies könnte zu Ladenschließungen führen, die sich weiter auf die ohnehin schon angeschlagenen US-Einkaufszentren auswirken könnten, in denen Saks-Filialen oft als Ankermieter fungieren.
Der IWF hat davor gewarnt, dass südkoreanische Unternehmen und Finanzinstitute Dollar-Vermögenswerte in Höhe des 25-fachen des durchschnittlichen monatlichen Handelsvolumens des Devisenmarktes halten, was ein erhebliches Wechselkursrisiko darstellt. Eine starke Schwankung des Won-Wechselkurses könnte nach Einschätzung der internationalen Institution die koreanische Wirtschaft erheblich destabilisieren.
Präsident Trumps juristischer Angriff auf den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, stößt auf Gegenwehr, da republikanische Abgeordnete und ehemalige Fed-Beamte ihre Solidarität mit Powell bekunden. Im Mittelpunkt der Kontroverse steht die Wahrung der Unabhängigkeit der Federal Reserve, wobei sich Zentralbanker und Finanzmärkte weltweit besorgt über mögliche negative Folgen äußern, sollte politischer Druck die wichtigste Zentralbank der Welt untergraben. Die Situation entsteht vor dem Hintergrund, dass Powells Amtszeit als Vorsitzender im Mai endet und Trump einen Nachfolger sucht, der seinen Vorgaben in Bezug auf die Zinssätze folgt.
Südafrika hat Änderungen vorgeschlagen, um seine Gesetzgebung zur Bekämpfung von Finanzkriminalität zu verschärfen und damit die von der Financial Action Task Force festgestellten Lücken vor ihrer nächsten Bewertung zu schließen. Die Änderungen sehen eine Ausweitung der Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf Nichtregierungsorganisationen, die Einführung von Lifestyle-Audits, einen verbesserten Informationsaustausch zwischen den Behörden und eine Stärkung der Befugnisse des Financial Intelligence Centre im Hinblick auf Finanzsanktionen und neue Technologien vor.
EFG war 2025 das leistungsstärkste Schweizer Privatbankinstitut und verzeichnete einen Nettoneugeldzufluss von über 11 Milliarden CHF, während die Konkurrenten Julius Bär und Vontobel trotz der Hausse an den Aktienmärkten ihre Wachstumsziele verfehlten.
Die Europäische Union hat Nigeria von ihrer Liste der Hochrisikoländer für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gestrichen, nachdem Nigeria erfolgreich Reformen zur Bekämpfung der Geldwäsche umgesetzt hat und 2025 von der grauen Liste der FATF gestrichen wurde. Die Entscheidung dürfte grenzüberschreitende Transaktionen erleichtern, die Compliance-Hürden für nigerianische Unternehmen verringern und das Vertrauen der Investoren in das nigerianische Finanzsystem deutlich stärken.
Die russische Zentralbank führt neue regulatorische Anforderungen für Geschäftsbanken ein, detaillierte Informationen über Kryptowährungstransaktionen, einschließlich grenzüberschreitender Überweisungen, zu melden. Dies ist Teil eines umfassenderen Meldesystems, das digitale Vermögenswerte, tokenisierte Wertpapiere und NFTs abdeckt.

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